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DM 7020

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Firmware / Image

Date

Release

 12.09.2005

 

DM7020 Bootloader:

Übersicht:

In der DM7020 gibt es einen so genannten "first-stage" Loader in einem festen Bootrom.

 1. Dieser Loader achtet nach dem Einschalten zuerst auf eine serielle Anforderung von
     DreamUp.
 2. Danach sucht der Loader nach einem gültigen "2nd stage" Loader im NAND Flash.
     Wird ein gültiger "2nd stage" Loader gefunden wird dieser entpackt (gzip) und ausgeführt.
 3. Wird kein gültiger "2nd stage" Loader im NAND Flash gefunden, versucht der "first stage"
     Loader ein Sicherungsimage vom Compact Flash zu booten. Dies wird später mal
     beschrieben.
 4. Klappt auch dies nicht, gibt der Loader auf.

Dies bedeutet: auch wenn der "2nd stage" Loader zerstört wird, brauchen Sie nur ein serielles Nullmodemkabel um ihn wieder herzustellen.
Kein JTAG mehr.

Power-Modi:

- Eingeschaltet. Dies ist der normale Betriebsfall zum Nutzen der Dreambox.
- Standby. Drückt man auf der Fernbedienung einmal kurz die "Power" Taste, geht die
  Dreambox in den Standby Modus. Das LCD dunkelt ab, die LNB Spannung schaltet ab,
  die Box ist aber noch erreichbar.
- Deep-Standby. Drückt man auf der Fernbedienung die "Power" Taste mehrere Sekunden
  gelangt man in das Shutdown/Standby-Menü. Hier kann man "Jetzt herunterfahren"
  auswählen.
  Linux wird beendet und heruntergefahren. Der Frontprozessor bleibt eingeschaltet und fährt
  die Dreambox nach drücken der "Power" Taste auf der Fernbedienung wieder hoch.
  Auch eine vorprogrammierte Timer-Aufnahme schaltet die Box über den Frontprozessor
  wieder ein.
- Off. Die Dreambox wird über den Netzschalter hinten am Gehäuse stromlos geschaltet
  oder auch das Netzkabel entfernt.

Booting...

Der "2nd stage" Loader ist bei weitem komplexer; dieser wird als Source demnächst erhältlich sein.
Dieser kann vom JFFS2 booten, genau so wie von einer Compact Flash Karte und über tftp.
Er liegt in den ersten 128k des NAND Flash Rom.
Normalerweise wird das Linux der Dreambox über den "2nd stage" Loader aus dem JFFS2 gebootet, ist aber auch für andere Quellen konfigurierbar. Dies erreicht man durch drücken einer Taste an der Frontblende. Es gibt jedoch immer wieder die Möglichkeit, aus dem internen NAND Flash zu booten wenn kein anderes Bootdevice gefunden wird (z.B tftp).

Firmware einspielen generell:

... nicht mehr so einfach wie bisher. Der Grund hierfür liegt in der Architektur des NAND Flashes, welcher "bad sectors" haben kann. Wir haben uns daher entschlossen, ein spezielles Format für die Images zu wählen: "NFI". Dies Format beinhaltet einen Header und 3 verschiedene Partitionen:
(2nd stage, boot, root). Diese können direkt über den Bootloader geschrieben werden (man benötigt einen speziellen HTTP Client oder einen Web-Browser) oder halt eine spezielle Version von DreamUp.
Das Gute hieran ist jedoch, dass man in der Regel kein serielles Kabel mehr benötigt um ein Image einzuspielen, man muss durch drücken der Taste an der Frontblende den Bootprozess unterbrechen.

Haben Sie jedoch kein Netzwerk oder der "2nd stage" Loader ist gelöscht oder beschädigt, benötigen Sie ein serielles Nullmodemkabel um eine neue Betriebssoftware in die Dreambox einzuspielen.

Die verschiedenen Boot Optionen:

Der "2nd stage" Loader beeinhaltet die folgenden Boot Optionen:
 

source argument prefix for autoexec.bat
flash path into the first boot partition, usually starting with a /. example: "/autoexec.bat" for "/boot/autoexec.bat". /flash/
cf path into the first FAT[12|16|32] partition on the compact flash card /cf/
none not used. used to temporary disable boot sources -
stop not used. Used to enter the bootloader, for example for using the bootloader's web interface -
tftp [server:][bootfile] - server and bootfile will be taken from dhcp when not available (but can be overridden). /tftp/

 


 

sourcecodes and patches for GPL software elements